
Schattenrisse der Macht - Alexander Kluge
Die Lektüre von Mary Beards „Twelve Caesars: Images of Power from the Ancient World to the Modern“ veranlasste den Autor Alexander Kluge dazu, eine Reihe von Geschichten, Kommentaren, Interviews und Kurzfilmen zu produzieren – Reflexionen über eine Form der Politik, in der die Macht eines Staates im Wesentlichen auf eine Person konzentriert ist. Dieses Herrschaftsmodell hat seinen Ursprung in dem von den Cäsaren in der späten römischen Antike etablierten System; es wurde von den mittelalterlichen Kaisern und russischen Zaren fortgeführt und wird nun von autoritären Bewegungen als Erwartungshorizont wiederbelebt. Wie ermöglicht uns der „ferne Spiegel“, den uns die empirische Welt der Antike vorhält, die heutige Version des Cäsarismus zu erkennen?
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Die Lektüre von Mary Beards „Twelve Caesars: Images of Power from the Ancient World to the Modern“ veranlasste den Autor Alexander Kluge dazu, eine Reihe von Geschichten, Kommentaren, Interviews und Kurzfilmen zu produzieren – Reflexionen über eine Form der Politik, in der die Macht eines Staates im Wesentlichen auf eine Person konzentriert ist. Dieses Herrschaftsmodell hat seinen Ursprung in dem von den Cäsaren in der späten römischen Antike etablierten System; es wurde von den mittelalterlichen Kaisern und russischen Zaren fortgeführt und wird nun von autoritären Bewegungen als Erwartungshorizont wiederbelebt. Wie ermöglicht uns der „ferne Spiegel“, den uns die empirische Welt der Antike vorhält, die heutige Version des Cäsarismus zu erkennen?
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Die Lektüre von Mary Beards „Twelve Caesars: Images of Power from the Ancient World to the Modern“ veranlasste den Autor Alexander Kluge dazu, eine Reihe von Geschichten, Kommentaren, Interviews und Kurzfilmen zu produzieren – Reflexionen über eine Form der Politik, in der die Macht eines Staates im Wesentlichen auf eine Person konzentriert ist. Dieses Herrschaftsmodell hat seinen Ursprung in dem von den Cäsaren in der späten römischen Antike etablierten System; es wurde von den mittelalterlichen Kaisern und russischen Zaren fortgeführt und wird nun von autoritären Bewegungen als Erwartungshorizont wiederbelebt. Wie ermöglicht uns der „ferne Spiegel“, den uns die empirische Welt der Antike vorhält, die heutige Version des Cäsarismus zu erkennen?











